LAPIDARIUM_SIEBENERRADWEG.jpg

Schutz von
historischen Hoheitssteinen

Warum muss das Thema angesprochen werden?

HISTORISCHE HOHEITSSTEINE bezeugen unsere Geschichte, weil sie ehemalige Grenzen in der Landschaft markieren und so einen wertvollen Beitrag zur Geschichtsforschung leisten.

Alte Karten und Beschreibungen sind oft sehr ungenau oder in der heutigen Zeit nicht mehr verständlich. In einem Zeitalter, wo es kein GPS oder genaue Karten gegeben hat, wurden Grenzen in der Landschaft beschrieben. So mussten auch Grundstücksgrenzen herhalten, die dann mit dem damaligen Eigentümer in Bezug gesetzt worden sind. Beispiel: "Am Acker des Johann Meier sich die Gränze nach Mittag wendet..."

Wie soll man heute Besitzverhältnisse von vor bis zu 400 Jahren rekonstruieren? 

Durch die Geschichtsforschung erhalten wir einen Überblick, wie in damaliger Zeit die Grenzverläufe waren und wie damit regiert worden ist.

Hier sind die historischen Hoheitssteine am historischen Ort oft die letzten Zeugen, die einen Grenzverlauf eindeutig identifizieren können.

Durch mangelnde Aufklärung in dieser Thematik werden solche Steine immer noch zerstört, von ihrem Setzungsort genommen und ausgestellt oder dienen als Schmuck des Gartens...

 

Was tun die Behörden?

Die historischen Hoheitssteine stehen im Regelfall im Eigentums des Staates auf dessen heutigem Territorium sie stehen.

Der Freistaat Bayern steht hier als Eigentümer in der Pflicht und der Verantwortung.

DAS PROBLEM IST, dass keine Behörde des Freistaates Bayern zuständig zu sein scheint dieses Eigentumsrecht überhaupt auszuüben.

Damit können keine Anträge, keine Schadensersatzforderungen, keine Strafanträge gestellt werden, aber es sieht sich auch niemand (vgl. Art. 4 BayDSchG) in der Pflicht hier solche Steine zu renovieren.

Die Denkmlaschutzbehörden haben damit keinen Ansprechpartner und geraten in vielen Fragen, die diese historischen Hoheitssteine betreffen, in Handlungsnot.

Was ist die Folge?

Grenzsteine werden von den Grenzlinien genommen, Lapidarien entstehen zu hauf, Grenzsteine  werden entwendet, zerstört... so verschwinden diese Zeugen der Geschichte immer mehr, ohne dass jemand verantwortlich zu sein scheint...

Lapidarien
oder
Wie schützen wir Hoheitssteine und machen sie einer breiten Öffentlichkeit zugänglich?

Historische Hoheitssteine finden in der Bevölkerung ein hohes Interesse. Schon vor diesem Hintergrund bilden sich allenorts Lapidarien, um den Menschen die Grenzsteine zeigen zu können.

Der Grundgedanke ist durchaus nachvollziehbar, weil die Menschen nur sehr selten abseits jeglicher Wege durch das Dickicht steigen und die historischen Hoheitssteine in der Natur suchen. Wie sollten sie auch wissen, wo sie zu suchen haben?

Doch bedroht die einfache und unkontrollierte Entnahme von solchen Kleindenkmälern die Geschichtsforschung erheblich. An manchen Stellen ist sie durch diesen Umstand zum Erliegen gekommen.

Das öffentliche Interesse und die Bewahrung für die Geschichtsforschung können aber einen Kompromiss finden, wenn sich alle Beteiligten über gewisse Grundregeln einigen könnten.

  • Die Entnahme von historischen Hoheitssteinen muss gut geplant sein
    (warum? welcher Stein? ...)

  • Bei der Entnahme muss die nachhaltige Erkennbarkeit der Grenzlinie gewahrt bleiben.

  • Die Entnahmestelle ist genau zu dokumentieren (Geodaten)

  • Der geschichtliche Hintergrund ist zu beleuchten und im Lapidarium dann auch wiederzugeben.

  • Bloße Grenzsteinsammlungen als Platz, wo man alles Gefundene zusammenträgt, sollten vermieden werden.

  • Beachtung der Eigentumsrechte

  • Beachtung des Denkmalschutzes

Das Problem ist, dass es hier aktuell keinen speziellen Ansprechpartner gibt, der beratend und genehmigend tätig werden kann.

photo_2019-10-24_20-08-54 (2).jpg

Der Weg von
HISTORISCHE GRENZE

WIR versuchen durch eine intensive historische Forschung und dem Finden und Registrieren möglichst vieler dieser historischen Hoheitssteine mindestens die historischen Positionen zu dokumentieren.

 

Mit der Zuführung zum Denkmalschutz versuchen wir deren Erhalt sicherzustellen.

Die Veröffentlichung unseres Sachstandes erfolgt über....

Mit dem durch HISTORISCHE GRENZE erstellten Angebot, den Kontakten in die Bevölkerung, zu Denkmalschutzbehörden, zur Presse, zu Feldgeschworenen und Bürgermeistern wird versucht ein breites Angebot an Wissen, Aufklärung und Freizeitangeboten zu erstellen, was letztlich die Aufmerksamkeit auf dieses Thema lenken und damit die "Zeugen der Vergangenheit", die historische Grenzsteine nun mal sind, so besser schützen zu können.

Nehmen Sie Kontakt auf....

  • photo_2019-03-30_20-33-09
  • Twitter - Grey Circle
  • Instagram - Grey Circle
  • TEL_trans_grey
  • TELEGRAM
  • Whatsappgrey

© 2020
⬜️⬜️⬜️
HISTORISCHE GRENZE⬜️     http://historische-grenze.de

vertreten durch: Jürgen C. Nickel, Dipl.Vww.FH

 

HISTORISCHE GRENZE ist ein privates und nicht auf Gewinn gerichtetes Projekt mit dem Ziel der Förderung des Denkmalschutzes und eines breiten Zugangs zur Geschichte.

Dieses Internetangebot befindet sich in privater Trägerschaft.

Die Bilder und Texte auf dieser Website unterliegen dem Urheberrecht.
Eine Nutzung der Bilder und Texte ist nur nach Genehmigung durch den Verfasser erlaubt.

Unauthorisierte Nutzung wird straf- und zivilrechtlich verfolgt.

Dies gilt für das Gesamtangebot unbeschadet davon, ob dieser Hinweis vorhanden ist oder nicht.

Kontaktdaten/ Impressum/ Disclaimer: (Klicken Sie auf das Button)

This site was designed with the
.com
website builder. Create your website today.
Start Now